
Diskussion: Ein Jahr Krieg in der Ukraine
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Bei unserem nächsten Treffen wollen wir erneut über den Ukrainekrieg diskutieren.
Diskussion: Ein Jahr Krieg in der Ukraine
am Sonntag, 26.02.23, 11.00 Uhr, in der Donnerschweerstraße 55
Jede/r kann zum Thema mit eigenen Beiträgen Stellung beziehen, zur Vorbereitung aber der Hinweis auf folgende Aufrufe, die gegensätzliche Positionen beinhalten:
Ukraine_Vorhersagen_4 herunterladen
https://libmod.de/demonstrationsaufruf_24-feb/
https://www.change.org/p/manifest-f%C3%BCr-frieden

Multikulturelle Musikprojekte im Nahen Osten
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präsentiert von Wolfgang Stroh
am Sonntag, 23.10., 11.00 Uhr, in der Donnerschweerstraße 55
... in der Hoffnung, dass sich aus solchen Musik-Projekten Impulse für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen dort ergeben könnten.
Wolfgang weist daraufhin, dass sich eine frühere Fassung seines Vortrags hier bei Youtube findet (was im übrigen niemanden davon abhalten sollte zu kommen).

Migration und Bevölkerungsentwicklung in Europa
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Vortrag und Diskussion am Sonntag, 24. April 2022, ab 11 Uhr in der Donnerschweerstraße 55
In den letzten 3 Jahrzehnten des letzten Jhdts. schien sich die Betrachtungsweise von Marx zu bewahrheiten, dass die wachsende Rationalisierung und Technisierung zu einer permanent steigenden Arbeitslosigkeit führen werde.
Seit Beginn des 21. Jhdts ist dieser Trend komplett gebrochen, die am weitesten industrialisierten Zentren mit einem exorbitanten Ressourcenverbrauch pro Kopf der Bevölkerung leiden gleichzeitig unter einem chronischen Bevölkerungsverlust und Arbeitskräftemangel. Parallel zur Kapitalverlagerung in Billiglohnländer scheint es zu einer kontinuierlichen Verlagerung von Menschen in die Zentren der Kapitalakkumulation zu kommen. Laut UNO Bevölkerungsstatistik lagen von den 22 Ländern der Welt, die am meisten unter Bevölkerungsverlusten leiden, 16 in Europa.
In dem Vortrag werden erstens die Veränderung der Wertschöpfungsketten in Europa seit Einführung des Euros nachvollzogen, zweitens die Bevölkerungsentwicklung in Europa skizziert und drittens die Faktoren analysiert, die zu den massiven Wanderungsbewegungen in Europa beitragen und aus Sicht des Referenten keinesfalls durch ökonomische Konvergenzprozesse in Europa, wie sie behauptet werden, aufgehalten werden.
Folien zum Vortrag finden sich hier als pdf-Datei zum Download.

Migration, ein europaweites ALG II, Commons und Mimesis. Ein Vorschlag zur Güte.
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Migration, ein europaweites ALG II, Commons und Mimesis. Ein Vorschlag zur Güte.
Der Vortrag fand statt am 14.10.2018, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
In dem Vortrag wurde argumentiert, dass das Thema Migration 1) aktuell primär die Binnenmigration in Europa betrifft, 2) diese Migration weiter hoch bleiben wird und 3) erhebliche Folgen nicht nur in den Immigrations-, sondern auch in den südöstlichen Emigrationsländern verursacht. Wir verstehen dabei Migration politisch als Repräsentanz einer objektiven Krise der Kapitalakkumulation (aufgrund ihres eigenen Erfolgs), die in den Immigrationsländern im Wesentlichen nur durch sie, d.h. die Migration, erfahrbar wird, ökonomisch als Folge der Internationalisierung von Wertschöpfungsketten und individuell als Befreiungsversuch. Weiter wurde argumentiert, dass nicht die Migration das Problem ist, sondern ihre einseitige Gerichtetheit. Hintergründe und Quellen können in folgenden Artikeln nachgelesen werden:
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Und aus einer eher ökonomisch-analytischen Sicht:
Der Vorschlag nach einem europaweitem ALG II, sozialer und energetischer Commons: ein Antwortversuch auf europäische Desintegration und die politische Defensive der Linken -
Ein Interview dazu, erschienen in Quer 23
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Aus der Sicht einer fiktiven Multitude, erschienen in Quer 21
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Ein "Klassendialog" in Brief einer fiktiven Alg-II -EmpfängerIn an einen fiktiven Autoindustriebeschäftigten (z. B. bei Audi Ingolstadt), erschienen in Quer 24
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Liste der Schikanen und Kontrollen beim ALG II Bezug, erschienen in Quer 24
Eine ungefähre Zusammenfassung der Argumentation findet sich unter
und einige Kritiken dazu unter "Thesen zur Podiumsdiskussion" in
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40 Jahre Alhambra - Eine Einladung, Herbert Marcuses „Versuch über die Befreiung“ neu zu diskutieren
Weiterlesen: Migration, ein europaweites ALG II, Commons und Mimesis. Ein Vorschlag...
Der Fordismus als Vorbild der sowjetischen Ökonomie
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LiFo 09.11.2014, 11.00 Uhr - Vortrag und Diskussion mit Helmut Rehbock, Oldenburg
Ort: Donnerschweerstr. 55
Wir bitten darum, den folgenden Text möglichst vor der Veranstaltung zu lesen, er dient als Grundlage für die anschließende Diskussion.
Fordismus als Vorbild der sowjetischen Ökonomie
1. Einleitung
Der untergegangene „real existierende Sozialismus“ in der Sowjetunion und ihren „Bruderländern“ präsentierte sich politisch als radikale Kampfansage an die kapitalistische Gesellschaftsordnung und bedrohte so die herrschenden Klassen in den kapitalistischen Ländern. Seine Ökonomie zeigte jedoch in wichtigen Bereichen Gemeinsamkeiten mit den kapitalistischen Wirtschaftssystemen fordistischer Prägung.
Weiterlesen: Der Fordismus als Vorbild der sowjetischen Ökonomie
Die Situation rund um die Ukraine
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LiFo 01.06.2014, 11.00 Uhr - Die Situation rund um die Ukraine
Ort: Donnerschweerstr. 55
Diskussion der LiFo-Stellungnahme vom 05.03.2014 vor dem Hintergrund der Entwicklungen der letzten Monate
Vor dem Hintergrund der Entwicklungen der letzten Monate wollen wir unsere Stellungnahme zu den Geschehnissen in der Ukraine vom 05.03.2014 diskutieren. Wort für Wort steht zur Disposition. Es geht um eine differenzierte Einschätzung der Situation und um die mögliche Aktualisierung des Textes.
Link zur Stellungnahme vom 5. März 2014 : Entwicklung in der Ukraine
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