Buchvorstellung: Judith Butler "Who’s Afraid of Gender?"
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Michael Golba stellt das Buch "Who’s Afraid of Gender?" (2024) von Judith Butler vor
am 26.04.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55
Der Vortrag stellt Judith Butlers jüngstes Buch vor und zeigt, wie Butler darin die zentrale Rolle des Begriffs ‚Gender‘ für die gegenwärtig erstarkende autoritäre und teils bereits faschistische globale Rechte versteht und analysiert. Darüber hinaus wird die Rolle der Psychoanalyse beleuchtet - sowohl im Hinblick auf Butlers eigenes Denken, als auch für die Analyse dieser Bewegungen und mögliche Formen des Widerstands. Abschließend werden Grenzen von Butlers Position skizziert.
Comfortably Numb (Official Music Video)
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Der Musiktipp der Woche
Body Count feat. David Gilmour (Pink Floyd):
Comfortably Numb (Official Music Video)
Für alle die lange dabei sind und weiter machen.
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Medizin einfach gemacht, Teil 1 und 2
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Medizin einfach gemacht, Teil 1:
In einer neuen Klasse Ia Untersuchung vom März 2026 analysierten Salum Mshamu und KollegInnen, die Auswirkungen von entsprechend konstruierten und auch aufgestellten Häusern auf die Krankheitshäufigkeit von afrikanischen Kindern. Die Häuser kosteten gerade knapp unter 9000,- Dollar pro Exemplar und 110 wurden davon aufgestellt. Ihr Effekt wurde per Zufallsverteilung mit dem des Lebens in normalen Häusern verglichen.
Die wichtigsten Merkmale der neuen Häuser waren folgende: (1) Beschattung des Hauses über den Tag durch Ausrichtung des Gebäudes, um das Haus nachts kühler zu halten; (2) Dach mit teilweise geschlossenen Dachvorsprüngen, um das Eindringen von Malariaüberträgern zu verringern; (3) mit Fliegengittern versehene Öffnungen, um das Eindringen von Insekten zu reduzieren; (4) ein erhöhtes Erdgeschoss aus Beton, das das Risiko von durch den Boden übertragenen Infektionen verringert; (5) ein abgeschirmter Kochbereich mit Rauchabsaugung, um die Luftverschmutzung zu verringern; (6) ein abschließbarer Lagerraum im Erdgeschoss, um den Befall durch Nagetiere zu verringern; (7) Schlafbereiche mit Moskitonetzen; (8) ein Wassersammelsystem, das das Auffangen von Regenwasser vom Dach, dessen Filterung und die abgedeckte Lagerung ermöglicht; (9) eine fliegensichere Latrine im Freien; und (10) Solarstrom zur Bereitstellung von elektrischem Licht in der Nacht.
Nach drei Jahren wiesen Kinder, die in den entsprechend entworfenen Häusern lebten, 44 % weniger Malaria-Erkrankungen auf als Kindern in traditionellen Häusern (P < 0.0001). Kinder der neuen Häuser hatten 30 % weniger Durchfall (P = 0.0070) und 18 % weniger akute Atemwegsinfektionen (P = 0.0010). Kinder unter 5 Jahren, die in neuen Häusern lebten, waren für ihr Alter zudem größer als diejenigen, die in traditionellen Häusern lebten (siehe die unten stehende Abbildung).
Gelebte Utopien - Alternativwirtschaft im Lande Bremen
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Die Gründung selbstverwaltete Betriebe geht nicht erst auf die 70er und 80er Jahre zurück, schon für Anfang des 19. Jahrhunderts lassen sich viele Beispiele finden. Erstmals wurde nun im Land Bremen näher hingeschaut, wo die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation seit 2020 alternative und gemeinwohlorientierte Wirtschaftsmodelle verstärkt fördert und auch wissenschaftlich begleiten lässt. Ergebnisse einer Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW): im Land Bremen bestehen 400 gemeinwohlorientierte Betriebe.
Man findet sie...
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Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey: Zerstörungslust Elemente des Demokratischen Faschismus
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Buchvorstellung durch Birgit Buchrucker
am 12.04.2026, 11.00 Uhr, Donnerschweerstr. 55A
Ankündigungstext: Donald Trump versprach vor seiner erneuten Wahl, die liberale Demokratie aus den Angeln zu heben. Er wurde nicht trotz, sondern wegen dieses Versprechens gewählt. Der dionysischen Kraft des Faschismus kann man nicht mit Technokratie, Demokratietraining und Faktenchecks begegnen. Auch der Antifaschismus braucht etwas, wofür es sich zu kämpfen lohnt.
Folien zur Buchvorstellung siehe hier
Einwurf durch Michael Golba: Benennung einer Leerstelle bei Amlinger/ Nachtwey siehe hier
Offener Brief von Farschid Zahedi, Antworten aus dem Linken Forum
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Farschid Zahedi hat einen Offenen Brief an die Organisator*innen des Ostermarsches geschrieben. Grund war das Zeigen der Flagge der Islamischen Republik Iran auf der Kundgebung vor der Demo.
Im Linken Forum gibt es zwei unterschiedliche Stellungnahmen dazu. Im Folgenden also zuerst der Offene Brief und dann Kommentar I und II:
Offener Brief an die Organisator*innen und Teilnehmer*innen des Ostermarsches 2026 in Oldenburg
Öffentlicher Protest
Sehr geehrte Organisator*innen, sehr geehrte Teilnehmer*innen,
hiermit erhebe ich öffentlichen Protest gegen das, was beim Ostermarsch am 4. April 2026 in Oldenburg geschehen ist.
Auf einer Friedensdemonstration wurde die Flagge der Islamischen Republik Iran offen getragen und geduldet. Ein Regime, das seit Jahrzehnten für Unterdrückung, systematische Gewalt und die brutale Verfolgung von Demonstrant*innen steht, wurde damit sichtbar in einen Raum getragen, der eigentlich für Frieden, Menschenrechte und Solidarität stehen sollte. Das ist ein untragbarer Widerspruch.
Besonders schwer wiegt, dass vielen von Ihnen die Realität im Iran bewusst ist:
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Schluss mit dem Krieg in der Ukraine (Minimal Aktualisiertes Statement unserer Webseite vor 2 Jahren)
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Vor rund zweieinhalb Jahren haben wir im Linken Forum ein Konsenspapier zum Ukrainekrieg abgestimmt und das Ergebnis dieser Abstimmung auf unserer Webseite veröffentlicht. Das Ergebnis von damals findet ihr hier.
Inzwischen ist der Krieg schon lange in eine neue Phase getreten. Die militärisch leider zwingende Notwendigkeit, ein Land so weit zu bombardieren, dass der Nachschub massiv gestört wird, ist zum wesentlichen Zweck der Kriegsführung geworden. Die Fantasien, dass die russische oder ukrainische Armee in der Lage wäre, innerhalb eines absehbaren Zeitraums zu siegen, sind durch die Realität eingeholt worden.
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