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Gemeinsame Diskussionsveranstaltung des Linken Forums mit Thomas Seibert, Institut für eine Solidarische Moderne

Freitag, 17.02. 19.00 Uhr, Cafe Herz, Stedinger Str. 30

Angesichts des (europaweiten) Vormarsches der extremen Rechten, die sich gegenüber den im Krisenmodus festgefahrenen Koalitionen der Mitte mit einer gefährlichen Mischung aus völkischem Anti-Elitismus und national-sozialer Rhetorik immer stärker in Szene setzen können, startete das Institut Solidarische Moderne (ISM) im Dezember 2016 den Aufruf „Das Unmögliche möglich machen? Thesen zu r2g und einer neuen linken Mehrheit".

Wer, wenn nicht wir … oder: ob überhaupt?

Es gibt sicher viele Einwände gegenüber einem solchen Projekt. Was ist unrealistisch, was ist vielleicht aber doch erreichbar? Und was wären Alternativen?

Wir halten es für geboten, darüber mit allen, die an der Entwicklung eines dritten Pols jenseits von Rechtsautoritarismus und Neoliberalismus interessiert sind, ins Gespräch zu kommen.

• Kurze Inputs von: Thomas Seibert (Interventionistische Linke, ISM- Vorstand), N.N. (Linkes Forum Oldenburg), Menschen aus r2g Parteien und sozialen Bewegungen

• World Cafe • Abschlussplenum

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Aus dem Inhalt des Aufrufs des Instituts für eine Solidarische Moderne:

„Auch wenn der Aufstieg des autoritär-rechtspopulistischen Neoliberalismus vielen Angst macht: Die politische Situation bleibt offen für ihre fortschrittliche Auflösung, für die weitere Entfaltung einer solidarischen Moderne.“ „Durchbrechen wir damit das lähmende Gefühl der politischen Alternativlosigkeit, das auch aus der einseitigen Fixierung auf Oppositions-, Protest- oder Bewegungspolitik resultiert. Eine Politik der Hoffnung wird es in absehbarer Zeit nur geben können, wenn sie offensiv mit-regieren will und sich deshalb selbst zu einem gleichermaßen realistischen und utopischen Transformationsprojekt nötigt: einem Projekt, das mehr umfasst als Parteien- und Bewegungspolitik; einem Projekt, das das eines gesellschaftlichen Lagers sein wird.“ „Räumen wir uns im Verhältnis zu den rot-rot-grünen Parteien eine 'Vierte Position' ein: eine Position des Drinnen und Draußen. Fügen wir dem klassisch neoliberalen Pol des 'Weitermachens' und dem autoritär-neoliberalen Pol des national-sozialen Ressentiments eine 'Dritte Option' des bunten 'crossover' hinzu.“ Mehr unter:

https://www.solidarische-moderne.de/de/article/482.das-unmoeglicheversuchen.html