Vortrag von Rainer Adamaszek

2.04.17, 11.00 Uhr, ALSO Zentrum, Donnerschweerstr. 55

"Die Analyse des kapitalistischen Gesundheitswesens hat politische Konsequenzen. Ein Plädoyer für die biographische Methodologie.

Sinn der Vortragsveranstaltung ist, zu einer substanziellen Stellungnahme zur Situation des Gesundheitswesens im kapitalistischen Umfeld beizutragen. Mein besonderes eigenes Anliegen besteht darin aufzuzeigen, dass einer ärztlich orientierten Hermeneutik die Aufgabe zufällt, dem Gesundheitswesen selbst – sofern es wie eine Oase zur Rettung von Gästen wirken soll, die zu verdursten drohen – gleichsam eine Überlebenschance zu verschaffen.

Sofern zeitlich möglich, werde ich anhand von praktischen Beispielen die Heilsamkeit der in den vergangenen über zwanzig Jahren von mir entwickelten biographischen Methodologie erläutern. Der bei der Veranstaltung vorliegende Begleittext stellt die Begrifflichkeit vor, worauf meines Erachtens nicht verzichtet werden kann, um miteinander zu einem fruchtbaren Gespräch über das Thema zu kommen."

 

Wo denn, wie denn, mit wem denn? Was Hartz IV mit Care-Revolution zu tun hat.

06.11.16, 11:00 Uhr, ALSO-Zentrum, Donnerschweerstr. 55

Das Care-Revolution-Netzwerk und einige Debatten im Netzwerk werden kurz skizziert. Die Veränderungen, die auf ökonomischer, gesellschaftlicher und politischer Ebene durch das Hartz-Regime stattfinden, werden auf den Care-Begriff bezogen. Die Sozialberatung und die politische Praxis der ALSO (Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg) werden dazu in Beziehung gesetzt. Schließlich könnten thematische und organisatorische Folgerungen daraus für die Entwicklung eines Care-Revolution-Netzwerks in Oldenburg diskutiert werden.

Ausführliche Thesen zur Care-Revolution finden sich unter: http://www.linkes-forum-oldenburg.de/themen/119-utopien-kategorie/care-kategorie/253-care-thesen.html . Es referiert ein Vertreter der ALSO.

Sechs Thesen der ALSO zur Care-Revolution

I. Ein Ende der neoliberalen Hegemonie in Europa?

Der europäische Traum von der Annäherung der Lebensverhältnisse in den unterschiedlichen Ländern ist durch die Krise auf den Boden der kapitalistischen Tatsachen zurückgeholt worden. Protzigem Reichtum und Wohlstand

Care-, Sorgearbeit, soziale Verelendung oder solidarische Umkehr?

Diskussion mit Gabriele Winker über ihr Buch "Care-Revolution".
Wann und Wo: Freitag, 26.02.16, 20 Uhr, PFL (Peterstr. 3)

Am 28.2., 11.00 Uhr, wird die Nachbereitung der Winker-Veranstaltung oder eine Fortsetzung der dort geführten Diskussion im ALSO-Zentrum in der Donnerschweerstr. 55 stattfinden.

Weitere Themen werden anschließend die Gestaltung der Webseite des Linken Forums und die Planung des weiteren Programms im Frühjahr 2016 sein.

Diskussion über "Care-Revolution"

in Zusammenarbeit mit der Arbeitsloseninitiative Oldenburg und der Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen

             

Nennen wir es Care-, Sorgearbeit, Fürsorge, Helfen, Solidarität, gegenseitige Hilfe - Sich Kümmern, ob um Kinder, Alte, Kranke, Arbeitslos- und Obdachlose, Flüchtlinge, Freunde, Mitmenschen, ist ein zentrales Moment menschlicher Tätigkeit und vermutlich dasjenige, was die Gesellschaft am lebenswertetesten macht. Diese Tätigkeiten sollten deshalb, denkt man darüber nach, was eine vernünftige Gesellschaft und gutes Leben für alle ausmacht, im Mittelpunkt stehen.

LiFo 08.03.2015, 11.00 Uhr - Vortrag und Diskussion mit Mechthild Tameling

Ort: Donnerschweerstr. 55 

Die Pflegeversicherung – Fluch oder Segen für das Pflegepersonal in der ambulanten Pflege?

Im Vortrag geht es um die strukturellen Veränderungen in der ambulanten Pflege, die durch die Einführung betriebswirtschaftlicher Prinzipien in diesem Arbeitsfeld entstanden sind. Im Zentrum stehen die Auswirkungen der Pflegeversicherung auf die Arbeitsbedingungen und auf das berufliche Selbstverständnis der Pflegekräfte.