Abschied vom „queeren Mekka“?

"Anmerkungen zum Stand queerer Forschung und Lehre an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg...Vor dem Hintergrund der bereits nach der Gründung der Universität Oldenburg in den frühen 1970er Jahren begonnenen Frauenforschung, die sich Ende der 1990er Jahre zur Geschlechterforschung erweiterte, haben sich in den Kultur- und Sozialwissenschaften in den 2000er Jahren Nischen für Lesben- und Queerforschung entwickelt. Gleichzeitig sind Studiengänge entstanden, die queere und insb. Queer-feministische Bestandteile haben... Jedoch sind mittlerweile fast alle Gründungsprofessorinnen der Oldenburger Geschlechterforschung und auch des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) in den Ruhestand versetzt worden... Ihre Lehrstühle sind derzeit entweder noch unbesetzt oder bereits von Professor/innen besetzt, die keinen Schwerpunkt auf Geschlechter- oder gar Queerforschung gesetzt haben. Daher gibt es bis auf Barbara Paul in der Kunstwissenschaft derzeit keine*n ordentliche Professor*in in Oldenburg, der*die zu queeren Themen forscht oder lehrt...“

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Konservative verlieren erneut bei der StuPa-Wahl

"Angesichts des mit massiven materiellen Aufwandes betriebenen Wahlkampfes der Nachwuchsschmiede der CDU, also des Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), machte sich im Vorfeld bei vielen Studierenden die Befürchtung breit, dass die Konservativen wie schon 2015, als sie mit 47,91% der Stimmen nur haarscharf an der absolute Mehrheit vorbeischrappten, erneut den AStA* stellen würden. Als jedoch am späten Abend das vorläufige Endergebnis verkündet wurde, dürfte dieses für bedröppelte Gesichter beim RCDS gesorgt haben. All ihre Mühen beim diesjährigen Wahlkampf sorgten für ein Ergebnis von 32,0 %, was 16 Sitzen entspricht.... Eine Beteiligung am AStA scheint mit diesem Ergebnis ausgeschlossen, ein konservativer Rollback innerhalb der Strudierendenschaft gestoppt zu sein. Der amtierende AStA aus Offener Grüner Hochschulgruppe (OHG), Jusos und der Liste Uni Divers – GUM wurde durch die Wahl im groben bestätigt. Die OHG, welche diesmal als Liste 'Campus Grün Oldenburg' (CGO) angetreten war, könnte ihr Ergebnis um etwa 7 % steigern und somit 5 Sitze dazugewinnen, während Jusos und UD – GUM leicht verloren und jeweils einen Sitz einbüßten. Die erst vor 3 Monaten gegründete und sich als kapitalismuskritisch verstehende Liste 'M.A.R.X. - Menschlich Antifaschistisch Revolutionär Xylophon' erreichte aus dem Stand 6,4% und wird ab der nächsten Legislaturperiode drei Abgeordnete im StuPa stellen...“

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