Flyer 3 zu COVID 19:

Sind Lockdown und Mundmaske ineffektiv oder steht eine solche Aussage nur quer zur Wirklichkeit?

Die Querdenker bezweifeln den Sinn eines Lockdowns und verweigern das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes.

1. War der Lockdown erfolgreich oder nicht? Die Querdenker bezweifeln, dass der Lockdown in Deutschland erfolgreich war. Doch die Zahlen sprechen gegen sie. Die untenstehende Abbildung zeigt die täglichen Infektionszahlen in Deutschland vor und nach den Lockdown-Maßnahmen.¹ Dabei wird deutlich, dass 5 Tage nach dem Inkrafttreten des Lockdowns die täglichen Infektionszahlen anfangen dauerhaft zu sinken...

2. Wirkte sich der Lockdown nur auf die Zahl der Infizierten aus, aber nicht auf die Zahl der Toten? Die untenstehende Grafik zeigt die Auswirkung eines Lockdowns auf die Anzahl der COVID-19-Todesopfer...

Den vollständigen Flyer mit den Grafiken siehe hier

 

Flyer 2 zu COVID 19:

Ist „positiv getestet“ = nicht krank“ oder ist das nur ziemlich (ver-)quer statt geradeaus gedacht?

Zitat aus dem Flyer der "Querdenker": „Der Anstieg der positiven Fälle entsteht nur, weil zu viel getestet wird… Auch ein Schwangerschaftstest hat eine vergleichbare Fehlerquote. Würde man eine Million Männer mit einem solchen Test testen, bekäme man 10.000 schwangere Männer als Ergebnis!“

Stimmt es, dass bei 1 Mio. Männer 10.000 als schwanger getestet werden würden?

Gegenargument 1: Nein, es stimmt nur, dass bei 1 Mio. positiv auf Schwangerschaft getesteten Frauen 10.000 dabei wären, die nicht schwanger sind. Für Männer sagt diese Fehlerhaftigkeit des Tests gar nichts aus.

Sind wegen der 1 % falsch positiven Tests deswegen auch alle anderen, die positiv getestet wurden, nicht schwanger?

Gegenargument 2: Natürlich nicht, aber diese schwer verständliche Schlussfolgerung wird von den "Querdenkern" gezogen.

Folgt aus der Tatsache, dass durch 1 % falsch positiver Tests plus Steigerung der Testungen in der Bevölkerung die Zahl der Corona-Erkrankten überschätzt wird (die Steigerung also den Zuwachs an Erkrankten erklärt)?

Gegenargument 3: Natürlich nicht: Je breiter getestet wird, um so seltener wird ein Test positiv ausfallen, weil vorher fast ausschließlich Personen getestet wurden, die klinische Symptome hatten. D. h. die massive Ausweitung der Tests hat die Positivquote künstlich gedrückt, das Gegenteil von dem, was das Flugblatt der Corona-Gegner behauptet....

Die vollständige Entgegnung auf die Behauptung der Querdenker siehe hier

 

Flyer 1 zu COVID 19:

 "Quer oder doch lieber geradeaus denken?" Anmerkungen zu einem Faltblatt der „Corona Querdenker“

Ist die wachsende Zahl neuer Fälle einem vermehrten Testen geschuldet?

1. Das Faltblatt der Querdenker zeigt eine Kurve, die beweisen soll, dass die erhöhte Fallzahl einfach ein Ergebnis des vermehrten Testens ist. Diese Argumentation ist falsch, weil sie sich nur auf die Ergebnisse bis zur 37. Kalenderwoche bezieht und die folgenden Wochen nicht mehr abbildet. Tatsächlich veränderte sich bis zur 37. Woche das Verhältnis der getesteten Patienten auf die Zahl der als erkrankt identifizierten Personen nicht, wie die Figur zeigt. Seit der 38. Kalenderwoche, d. h. seit Ende September, steigt die Zahl aber exponentiell an. Der Flyer der Querdenker zeigt genau diesen Bereich aber nicht. Faktisch ist das Argument, die Fallzahl steigt, weil die Testzahl steigt, insgesamt fragwürdig.

Zu Anfang der Erkrankung (März, April) wurden hauptsächlich Menschen getestet, die Krankheitszeichen aufwiesen. Dann ist die Zahl der Positivtestungen hoch...

Weiterlesen siehe hier